Eine Arbeitsgemeinschaft "In tiefer Sorge" bemüht sich jetzt um den Erhalt des Künstlerhauses als Kulturdenkmal. In Verbindung mit der Remise am Theaterplatz und dem Gelände dahinter träumt sie vom kreativen Quartier

Der Weimarer Architekt und Denkmalexperte gehört zur Arbeitsgemeinschaft "In tiefer Sorge", die elf Künstler, Stadtplaner und Architekten im Juli gründeten. Die Sorge betrifft

den "Erhalt eines Kulturortes in der Weimarer Innenstadt, an dem über Kunst, Gott und die Welt gestritten wurde."

Gummel und der AG geht es allerdings um mehr als die Rettung und Wiederherstellung des Künstlerhauses. Ihr Ziel ist das "Entstehen eines kreativen Milieus in diesem Quartier".

 Quelle: Thüringer Allgemeine, Michael Helbing

Veröffentlichung: 20.08.2011

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Am Freitag, den 15.07.2011 haben sich internationale, deutsche und Weimarer Kreative im Künstlerhaus zu Weimar getroffen und beschlossen, die AG(R)intieferSorge zu gründen.

in tiefer Sorge

Formell-informell

Formell - Informell
Informelle Strukturen in der Stadtentwicklung + Planung

Ein Vortrag + interaktive Moderation von Livia Maria Andreas,
Dipl. Ing. M. Sc. und Städtebaureferendarin im Regierungspräsidium Stuttgart

am Freitag, dem 15.07.2011 gegen 20:00 Uhr im Künstlerhaus Weimar

Heute laden wir wieder zum Dienstags-Salon in das Künstlerhaus ab 19.00 Uhr ein. Um 20.00 Uhr werden wir die niederländische Künstlerin Hanni Stolker aus Arnhem zu Gast haben, sie hat derzeit eine Ausstellung in Gera und wird unter anderem Lieder von Weill und Brecht vortragen. Auf intensive Gespräche mit der Künstlerin freuen wir uns.

Zur Einleitung wird es Gitarrenmusik mit Samuel T. Klemke geben.

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

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Heute Abend (28. Juni) pünktlich um 21uhr im Salon des Künstlerhauses zu Weimar am Zeughof präsentiert Filmemacher Tilo Gummel seinen Film »Kindersklaven« um anschliessend eueren Fragen zu beantworten. Eintritt frei, aber um eine Spende wird gebeten.

Der 10-jährige Junge sitzt auf dem Boden eines schmutzigen Kellers und stickt Perlen auf Stoff, 14 Stunden am Tag. „Los jetzt, arbeite weiter!“, blafft ihn sein Aufseher an. Der Junge duckt sich und macht weiter. Die Chancen, dass der Zehnjährige seine Eltern jemals wieder sieht, sind gering; er ist Hunderte von Kilometern von ihnen entfernt und wurde von ihnen für umgerechnet 20 Euro verkauft - als Kindersklave. Wenn Eltern nicht „freiwillig“ verkaufen, werden Kinder sogar entführt.

Der kleine Junge heißt Sumit und produziert im indischen Neu Delhi Souvenirs, die dann in Deutschland verkauft werden. Das Geschäft mit Kindersklaven läuft erstklassig.

 

Gruppe Gespraechsstoff

Our environment, our culture, our thoughts and activity are shaped by the ideas and the material (Re-) Design of our world. A design is always an intrusion in the world around us. It forces us to think about the demands placed upon formative participation in society.

innerer Stadt- und Kneipmauerwerk mit Stefan Krusche

Übrigens, die Denkmalschützbehörde bestätigte neulich, dass eines unserer Gemäuer aus der inneren Stadtmauer vom 13 jahrhundert stammt.

Zreidekeichnung auf Tolzhafel.
Krusche der Ältere -2011  [ Video ]

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